Optionen zur Energiewende

Als Optionen zur Kompensation der 5 nicht-erneuerbaren Primärenergien bieten sich die 14 erneuerbaren Primärenergien an (usanzgemäss wird auch „Speicher-KW“ aufgelistet, obwohl nur Quasi-Primärenergie):

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die erneuerbaren Primärenergien werden sich gegenüber den nicht-erneuerbaren erst dann endgültig durchsetzen, wenn sie für Entscheidungsträger in Politik, Gesellschaft und Wirtschaft eine höhere Wertschöpfung bei geringeren Risiken erbringen – dies vor allem bezüglich Versorgungssicherheit. Dieser Nachweis ist durch eine dynamische Vollkostenrechnung zu erbringen. Die dynamische Vollkostenrechnung erfordert vorerst die Monetarisierung des Tripel-Werts (TW) jeder Primär-Energie (PE)  – d. h. Monetarisierung aus ökonomischer (Wirtschaft), ökologischer (Umwelt) und sozialer (Gesellschaft) Sicht. Solche Tripel-Monetarisierung muss für jeden relevanten Momentanzustand partizipativ, z.B. anhand der Delphi-Methode geschehen – zur Vereinfachung mittels TripelBudgetierung®. Durch Interpolation der Tripel-Werte über die Zeit resultiert für jede Primär-Energie eine Tripel-Wert-Kurve (TWKPE). Werden für jede Primärenergie die TWKPE und deren Streuung erhoben, so kann mittels der in der Finanzwirtschaft geläufigen Portfoliotheorie der Energiemix mit dauerhaft maximaler Tripel-Wertschöpfung bei minimalem Tripel-Risiko nachvollziehbar bestimmt werden.

Ein Ranking der Primärenergien bezüglich Nachhaltigkeit (anhand eines Multikriterien-Ansatzes, gleichbedeutend zu Tripel-Verträglichkeit) wurde in zwei renommierten Studien publiziert: Energie Trialog, Schweiz (Dez. 2008) und PSI-Energie-Spiegel (Juni 2010). Beide Studien kommen zum Schluss, dass die Petro-Geoenergie im Ranking ganz vorne liegt.

Das Weissbuch zur Energiewende zeigt, dass Petro-Geoenergie auch nach der Nuklearkatastrophe von Fukushima das Ranking der Primärenergien bezüglich nachhaltiger Versorgungssicherheit dominiert. Trotzdem spielt die Petro-Geoenergie in den Diskussionen zur Energiewende noch keine entscheidende Rolle. Die SwissGeoPower will dies ändern und die Petro-Geoenergie als prägende Primärenergie in die Energiedebatte einbringen.